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Das Mantra der Kultusminister, dass Schulen keine Treiber der Infektion sind, hält für die Politik als Argument weiterhin Stand, einzig auf die AHA-L-Regeln zu setzen und jede weitere gesundheitliche Schutzmaßnahme kategorisch auszuschließen. Luftfilter in den Klassenräumen? Fehlanzeige. Distanzunterricht zur Reduzierung der Kontakte sowie Minimierung der Ansteckungsgefahr findet nur unzureichend statt. „Die Inzidenzzahlen von teils über 6000 bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden billigend in Kauf genommen, die Durchseuchung gesellschaftlich hingenommen – ohne allerdings mögliche Long-Covid-Folgen mitzudenken“, sagt Joachim Maiß, Vorsitzender des Bundesverbandes der Lehrkräfte für Berufsbildung (BvLB).
Wenn jetzt sogar Virologe Christian Drosten eindeutige Befunde vorlegen kann, dass Übertragungen im Moment aus dem Schulbetrieb gespeist werden, „wäre die Politik gut beraten, endlich auf die Wissenschaft zu hören und flächendeckend Hochleistungsluftfilter in jeden Klassenraum und nicht nur in die Ministerialbüros zu stellen. Gleichsam müssen die Schulleiter:innen der beruflichen Schulen die Entscheidungshoheit haben, flexibel auf das lokale Infektionsgeschehen schnell mit Distanzunterricht reagieren zu können“, sagt Maiß und betont: „Auch wenn die vierte Welle noch längst nicht den Scheitelpunkt erreicht hat, wird die lähmende Bürokratie in den nächsten Wochen keine Veränderung in den beruflichen Schulen herbeiführen. Entscheidender ist deshalb jetzt, auf den kommenden Herbst zu schauen und die Schulen im dritten Pandemiejahr endlich zu wappnen, um nicht von der fünften oder sechsten Welle überrollt zu werden.“
Angesichts der Tatsache, dass es keine tragfähigen Erkenntnisse gibt, welche Folgen durch Long-Covid bei Jugendlichen erwachsen, „ist es verantwortungslos, Corona einfach so weiter in den beruflichen Schulen grassieren zu lassen. Es kommt immer häufiger zu Impfdurchbrüchen, so dass selbst Geboosterte positiv getestet werden, infektiös sind und das Virus weitertragen. Die weitere Augen-zu-und-durch-Taktik ist angesichts täglich neuer Inzidenzrekorde kein gangbarer Weg mehr für die Berufsbildner. Wir brauchen einen Plan B, der es uns ermöglicht, den kommenden Virus-Mutanten als Schule zu trotzen“, sagt Maiß.

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