Aktuelles

Die Lehrkräfte in den berufsbildenden Schulen haben bewiesen, dass guter Distanzunterricht funktioniert und effektiv dazu beiträgt, die Infektionszahlen zu verringern. „Heute Hybridunterricht, morgen Distanzunterricht und übermorgen dann doch lieber wieder Präsenzunterricht als politische Vorgabe, sprengt jede Unterrichtsvorbereitung“, sagt Joachim Maiß, BvLB-Bundesvorsitzender. Die Belastungsgrenze der Lehrkräfte ist längst überschritten.
Erst mit einem klaren Konzept für die Schulen kann der Unterricht planbar gestaltet werden. Für die Gesundheit von Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern sind funktionierende Testkonzepte und schnellstmögliche Impfungen unabdingbar.
Gute Bildung braucht Verlässlichkeit und Vertrauen, nicht nur zwischen Lehrkräften und Schüler/innen, sondern auch zwischen der Politik und den Berufsbildnern!

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Die Initiative Digitale Bildung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, die u. a. den Aufbau einer nationalen Bildungsplattform vorantreiben soll, ist überfällig.  
Für die berufsbildenden Schulen ist es davor allerdings notwendig, dass die 500 Mio. Euro für Lehrerendgeräte aus Bundesmitteln fließen. Die Auswahl der Hard- und Software darf dabei keine Einheitslösung für alle sein, sondern muss passgenau den sehr unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Ausbildungsberufe gerecht werden.

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Die 500 Millionen Euro aus Bundesmitteln für die digitalen Endgeräte für Lehrkräfte sind nur ein Anfang. Es darf nicht bei einer einmaligen Investition für die Anschaffung der Geräte bleiben. Es braucht passgenaue Arbeitsgeräte und nicht ein und denselben Modelltyp für alle. Ebenso wichtig sind ein garantierter technischer Support und ein regelmäßiger Austausch der Geräte, um mit der voranschreitenden digitalen Transformation Schritt halten zu können.

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Corona und Schule

Die in den letzten Tagen sich überschlagenden widersprüchlichen Meldungen aus der Behörde lassen einen Kontrollverlust befürchten: Am Freitag letzter Woche wird – wieder einmal – eine Bremer Sonderregelung auf den Weg gebracht, die gut gemeint und schlecht gemacht ist (Wieso fragen die Verantwortlichen nicht einmal die Betroffenen, was sie davon halten?), am Sonntag beschließen die Länderchefs den harten Lockdown mit dem Tenor: Wer immer es kann, soll bitte zu Hause bleiben. Das gilt für alle, die Lage ist ernst. Ach ja, das gilt nicht für die Schulen in Bremen.
Wie bitte?
Entweder beschließt die Regierung und die Landesregierungen einen harten Lockdown, dann bitte auch für den gesamten Bereich des öffentlichen Dienstes, und, soweit möglich, auch für den privaten Bereich, oder man läßt es.

Hier wird in Bremen wieder einmal auf dem Rücken der Beschäftigten, der Schüler und der Ausbildungsbetriebe und der Eltern versucht, es allen Recht zu machen mit dem Ergebnis, ein Chaos anzurichten. Wer am Montag (14.12.20) in den Schulen war, weiß, wovon die Rede ist: Verunsicherte Lehrer versuchen verunsicherten Schülerinnen und Schülern zu erklären, was denn jetzt gilt. Die Schulleitungen sind nicht ansprechbar, weil sie es auch nicht wissen. Die Behörde verweist auf die Coronaregeln: Welche denn bitte?
Wie soll unter diesen Umständen noch ein halbwegs normales Unterrichtsgeschehen stattfinden? Wie (und: Wo?) sollen unsere Schülerinnen und Schüler noch etwas lernen?
Der VLB fordert:
-       Schulschließungen an beruflichen Schulen ab Mittwoch.

-       Statt dessen Distanzunterricht vom 16.-18.12.2020.

-       Vorgezogene Weihnachtsferien am Montag, 21.12.2020.

Für den Vorstand des vlb

Eckhard Friedrichs

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Um die alarmierend hohen Fallzahlen herunter zu bekommen, müssen wir alle mit vereinten Kräften voranschreiten. Maiß appelliert an die Kultusminister, die vielschichtigen Möglichkeiten des Hybridunterrichts nicht auf ein einziges Modell zu reduzieren und dies dann abzulehnen. An beruflichen Schulen werden unterschiedlichste Formen bereits erfolgreich praktiziert. Diese Erfahrungen können wir nutzen,  auch um Planungssicherheit für die nächsten Monate in den Schulen zu schaffen.

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Aktuelles

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