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Der VLB Bremen-Bremerhaven wünscht erholsame Sommerferien
Das Schuljahr 2025/2026 ist geschafft. Hinter den Kolleginnen und Kollegen an den beruflichen Schulen liegen erneut intensive Monate mit vielfältigen Herausforderungen, großem persönlichen Einsatz und zahlreichen Aufgaben weit über den eigentlichen Unterricht hinaus.
Der VLB Bremen-Bremerhaven bedankt sich bei allen Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement für die berufliche Bildung und für die tägliche Begleitung der Schülerinnen und Schüler sowie der Auszubildenden.
Nun wünschen wir allen eine erholsame unterrichtsfreie Zeit, Gelegenheit zum Abschalten und viele schöne Momente mit Familie und Freunden. Kommen Sie gut durch den Sommer und starten Sie gesund und mit neuer Kraft in das kommende Schuljahr.
Der Vorstand des VLB Bremen-Bremerhaven
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Arbeitszeiterfassung an Schulen: Bremen startet Praxistest ab August 2026
Ab August 2026 startet Bremen einen echten Praxistest zur digitalen Arbeitszeiterfassung für Lehrkräfte. Nach Angaben des Senators für Kinder und Bildung sollen an neun Schulen in Bremen und Bremerhaven künftig nicht nur Unterrichtsstunden dokumentiert werden, sondern auch bislang weniger sichtbare Tätigkeiten wie Unterrichtsvorbereitung, Korrekturen, Kommunikation, individuelle Förderung, Integration, Pausenaufsichten und weitere schulische Aufgaben.
Damit rückt ein Thema in den Mittelpunkt, das viele Kolleginnen und Kollegen seit Jahren beschäftigt: Lehrkräftearbeit endet nicht mit dem Klingeln. Auch an beruflichen Schulen gehören neben dem Unterricht zahlreiche weitere Aufgaben zum Alltag – Prüfungen, Lernfeldarbeit, Bildungsgangarbeit, Abstimmungen mit Betrieben, Beratung, Dokumentation, Schulentwicklung und die Begleitung sehr unterschiedlicher Lernbiografien.
Aus Sicht des VLB Bremen-Bremerhaven kann eine Arbeitszeiterfassung ein sinnvoller Schritt sein, wenn sie die tatsächliche Belastung sichtbar macht und zu realistischen Konsequenzen führt. Entscheidend ist, dass die Erfassung praxistauglich bleibt, nicht zu zusätzlicher Bürokratie führt und die besonderen Bedingungen der beruflichen Schulen angemessen berücksichtigt.
Wichtig wird außerdem sein, wie die gewonnenen Daten ausgewertet und genutzt werden. Eine reine Dokumentation von Arbeitszeit reicht nicht aus. Wenn deutlich wird, dass Aufgabenfülle und verfügbare Arbeitszeit dauerhaft auseinanderfallen, müssen daraus konkrete Maßnahmen zur Entlastung, zur besseren Arbeitsorganisation und zur Stärkung der Schulen folgen.
Der VLB Bremen-Bremerhaven wird den Praxistest aufmerksam verfolgen. Rückmeldungen aus den Kollegien sind dabei besonders wertvoll: Wo entstehen Belastungsspitzen? Welche Tätigkeiten bleiben bislang unsichtbar? Und welche Rahmenbedingungen braucht es, damit Arbeitszeiterfassung nicht als Kontrolle, sondern als Beitrag zu mehr Transparenz und Gesundheitsschutz wirkt?
Weitere Informationen zum Bremer Pilotprojekt stellt der Senator für Kinder und Bildung bereit.
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