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Ein breites Bündnis aus Organisationen, Verbänden und Initiativen ruft dazu auf, am 28. Januar 2026 gemeinsam ein sichtbares Zeichen für eine konsequente Bildungswende in Bremen zu setzen. Kommt vorbei, informiert euch und bringt gerne weitere Unterstützung mit.

In Bremen braucht es spürbare Verbesserungen im Bildungsbereich: für Kinder, Jugendliche, Familien und alle, die in Bildungseinrichtungen arbeiten. Daher ruft ein breites Bündnis aus Organisationen, Verbänden und Initiativen zu einer öffentlichen Aktion am 28.01.2026 auf.

Wir unterstützen diesen Aufruf und laden alle Mitglieder sowie Interessierte ein, sich zu beteiligen, den Aufruf zu teilen und die Aktion im eigenen Umfeld bekannt zu machen.

Termin: Mittwoch, 28.01.2026

Uhrzeit: 15-17 Uhr

Ort: Bremer Rathaus

Anbei der Aufruf als PDF

Mitmachen & teilen: Kommt am 28.01. vorbei und teilt den Aufruf gern in euren Netzwerken (Kollegium, Eltern, Freundeskreis, Social Media).

Zum Start ins neue Jahr stehen in Bremen (und bundesweit) mehrere Weichenstellungen an, die unseren Berufsalltag spürbar betreffen: die Diskussion um die Arbeitszeit von Beamtinnen und Beamten, der Umgang mit Entlastungsregelungen sowie die geplante Arbeitszeiterfassung an Schulen. Gleichzeitig läuft die TV-L-Tarifrunde, die vor allem für angestellte Kolleginnen und Kollegen relevant ist. Wir fassen die wichtigsten Punkte kompakt zusammen.

1) Arbeitszeit & Entlastung: Was ist in Bremen vorgesehen?
In Bremen wird im Zuge der Haushaltslage eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit für Beamtinnen und Beamte diskutiert bzw. per Gesetzgebung vorbereitet (Stichwort „41-Stunden-Woche“). Für Lehrkräfte ist dabei besonders wichtig: Auch wenn das Unterrichtsdeputat als Steuerungsgröße bestehen bleibt, wirkt sich eine höhere Wochenarbeitszeit in der Praxis vor allem auf die außerunterrichtlichen Aufgaben aus (also Korrekturen, Prüfungen, Konferenzen, Elternarbeit, Dokumentation, Projekte, Schulentwicklung usw.)

Zusätzlich sorgt die geplante Abschaffung der Altersermäßigung (Unterrichtsermäßigung für ältere Lehrkräfte) für große Unruhe. Entlastung ist nicht „nice to have“, sondern Teil des Gesundheitsschutzes. Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und steigender Belastung ist das ein Punkt, den viele Kolleginnen und Kollegen sehr deutlich benennen.

Unser Hinweis als VLB: Bei allen Veränderungen braucht es transparente Begründungen, klare Übergangsregelungen und eine realistische Einschätzung dessen, was Schule leisten kann, ohne dass die Belastung weiter „unsichtbar“ wächst.

2) Arbeitszeiterfassung: Bremen plant Pilotphase ab 2026/27
Unabhängig von der Deputatslogik gewinnt das Thema Arbeitszeiterfassung an Bedeutung. Hintergrund sind arbeitsschutzrechtliche Anforderungen zur systematischen Erfassung von Arbeitszeiten (auch im Schuldienst).

Das Land Bremen bereitet hierfür ein Pilotprojekt vor: Nach der Erarbeitung rechtlicher und organisatorischer Grundlagen soll die Pilotphase im Schuljahr 2026/27 starten. Ziel ist es, Arbeitszeit (inklusive außerunterrichtlicher Tätigkeiten) praxistauglich abzubilden und daraus Erkenntnisse für Arbeitsorganisation, Gesundheitsschutz und Steuerung zu gewinnen.

Wichtig aus Sicht vieler Kolleginnen und Kollegen:
• Arbeitszeiterfassung muss praktikabel sein (kein Bürokratiemonster).
• Datenschutz und Zweckbindung müssen sauber geregelt sein.
• Es darf nicht um Leistungskontrolle gehen, sondern um Transparenz, Arbeitsschutz und realistische Arbeitsbedingungen.

3) TV-L-Tarifrunde 2026: Nächste Termine im Januar und Februar
Für angestellte Lehrkräfte und Beschäftigte der Länder läuft die TV-L-Tarifrunde. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) nennt als nächste Verhandlungstermine:
• 2. Runde: 15./16. Januar 2026
• 3. Runde: 11./12. Februar 2026

Erfahrungsgemäß ist diese Tarifrunde auch für verbeamtete Kolleginnen und Kollegen relevant, weil sich daran häufig politische Diskussionen zur Übertragung auf Besoldung und Versorgung anschließen, allerdings ist das rechtlich und politisch ein eigener Schritt.

4) Wie geht es weiter und was macht der VLB?
Wir behalten die Entwicklungen im Blick und informieren, sobald es konkrete Beschlüsse, Übergangsregelungen oder belastbare Details gibt – insbesondere zu:
• 41-Stunden-Woche / Wochenarbeitszeit im bremischen Beamtenbereich
• Altersermäßigung / Entlastungsregelungen im Schuldienst
• Pilotprojekt Arbeitszeiterfassung (Dienstvereinbarung, Ablauf, Beteiligung)
• TV-L-Tarifrunde und Folgewirkungen

Wenn konkrete Fragen bestehen oder Rückmeldungen aus der Praxis (Was bedeutet das an unserer Schule? Welche Auswirkungen spüren wir schon?), melden Sie sich/meldet euch gern bei uns. Je konkreter Beispiele und Erfahrungen sind, desto besser können wir sie in die Diskussion einbringen.

VLB Bremen

 

Arbeitszeiterfassung (Land Bremen / Bildung):
https://www.bildung.bremen.de/pilotprojekt-arbeitszeiterfassung-481276

Senats-Info (Pressemitteilung) zur Vorbereitung:
https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/bremen-startet-pilotprojekt-zur-arbeitszeiterfassung-fuer-lehrkraefte-469039

TV-L-Tarifrunde (TdL, offizielle Termine):
https://www.tdl-online.de/tarifrunden/tarifrunde-fuer-die-beschaeftigten-im-oeffentlichen-dienst-der-laender-2026

Bremen: Wochenarbeitszeit 41 Stunden (Dokument/Entwurfskontext):
https://www.rathaus.bremen.de/sixcms/media.php/13/20250923_top_13_Beamtenrechtliche_Vorschriften%20.pdf

Bremen: Einordnung aus Beschäftigten-/Gewerkschaftsperspektive:
https://www.komba-bremen.de/artikel-bre/nein-zur-41-stunden-woche-fuer-bremer-beamtinnen-und-beamten.html

Altersermäßigung (Beispiel: Personalrat-Info / GEW):
https://personalrat.schule.bremen.de/archiv/personalrats-info-06-2025-15362

https://www.gew-hb.de/presse/detailseite/geplante-streichung-der-unterrichtsermaessigung-fuer-aeltere-lehrkraefte

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